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Auf den Spuren der „Mühlviertler Hasenjagd“

Unmöglich geglaubte Gräuel wurden im Feber 1945 bei der „Mühlviertler Hasenjagd“ von den SS Schergen aber auch von Teilen der umliegenden Bewohnern an den rund 500 russischen Kriegsgefangenen verübt. Diese russischen Gefangenen, welche ihrer sicheren Liquidierung aufgrund der immer näher rückenden Befreiungsfront der Alliierten entge- gensahen, wollten ihr tödliches Schicksal nicht passiv hinnehmen.
In der Nacht des 2. Feber 1945 wurde um 0.50 der Ausbruch aus dem todbringenden Block 20 des Konzentrationslager Mauthausen, der größte Ausbruch in dessen Ge- schichte, gewagt. Daraufhin wurde von Lagerkommandanten Franz Ziereis und der SS eine Suchaktion gestartet, die die zynischen Bezeichnung „Mühlviertler Hasenjagd“ bekam.
Die umliegende Bevölkerung wurde informiert, dass 500 „Schwerverbrecher“ aus dem Lager geflohen sind, nun ihr Leib und Gut bedroht seien und damit aufgefordert, sich aktiv an der mörderischen Hetze auf Wehrlose zu beteiligen. Der Befehl, die aufgegriffe- nen Flüchtigen müssten „sofort unschädlich“ gemacht werden, damit keiner mehr le- bend in das Lager zurückkomme, wurde zum Gaudium der NS Verbrecher bereitwillig befolgt. Nur acht der über fünfhundert todgeweihten Flüchtigen konnten dieses Massa- ker überleben.
Wir versuchen die Ursachen und Spuren dieses Verbrechen zu erforschen und zu erwan- dern.
Rudi Schober
Wer an dieser Wanderung teilnehmen will, ersuchen wir um Anmeldung bei: Solidar-Werkstatt Österreich Waltherstraße 15, 4020 Linz *protected email* Tel. 0732/771094

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